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Partido Popular sucht Wege aus der Krise

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Partido Popular sucht Wege aus der Krise

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Nach dem historischen Wahlsieg haben sich die Konservativen in Spanien zu Beratungen getroffen. Mariano Rajoy warnte vor zu hohen Erwartungen. Der künftige Ministerpräsident sagte, die Partido Popular könne keine Wunder vollbringen. Am Sonntag hatte sie die absolute Mehrheit im spanischen Parlament erreicht. Von Rajoy werden nun Lösungen erwartet, wie das Land Rekord-Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise hinter sich lassen kann. Im Wahlkampf hatte er nur allgemein Einschnitte in allen Bereichen mit Ausnahme der Renten angekündigt.

Die Sozialisten fuhren das schlechteste Wahlergebnis seit drei Jahrzehnten ein. Noch-Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero kündigte eine konstruktive Oppositionsarbeit an: Es gebe Momente im politischen Leben eines Landes, in denen eine Partei, eine Regierung, versuche, die allgemeinen Interessen eines Landes vor die einer Partei zu stellen. Deswegen sei er überzeugt, so Zapatero, dass Spanien die großen Schwierigkeiten überwinden werde.

Zapatero wurde von den Wählern für stagnierendes Wachstum und Massenarbeitslosigkeit verantwortlich gemacht. Spanien ist damit das fünfte Land, in dem die Wirtschaftskrise zum Regierungswechsel führt.