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Übergriffe auf Busse


Syrien

Übergriffe auf Busse

In Syrien sind bei einem Anschlag auf einen Konvoi mit türkischen Pilgern an Bord zwei Menschen verletzt worden. Die beiden Verletzten, einer der Busfahrer sowie ein Passagier, wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus in der türkischen Grenzstadt Antakya gebracht. Fünf Pilger wurden zeitweise festgenommen. Augenzeugen berichten zufolge stürmten syrische Soldaten den Bus.

Ein Betroffener berichtet: “Eine Gruppe von 17, 18 Bewaffneten hielt den Bus an. Sie schlugen uns und nahmen all unser Geld. Ich musste rund 1 700 Euro und 250 Dollar geben.”

Die Passagiere waren auf dem Rückweg aus dem saudi-arabischen Wallfahrtsort Mekka. Der Übergriff ereignete sich nahe der Stadt Homs. Zurzeit befinden sich weitere 500 Busse mit türkischen Pilgern auf dem Rückweg in die Türkei.

Ebenfalls in Homs wurde ein Kleinbus mit Syrern an Bord überfallen. Dabei wurden zwei Menschen getötet. Die syrische Protestbewegung vermutet eine landesweite Operation, bei der die Sicherheitskräfte Attentate verüben, um dann gegen Regimegegner vorgehen zu können.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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