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Zuhause bei Woody Allen

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Zuhause bei Woody Allen

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Filmemacher Woody Allen hat Kameras Zutritt zu seinem Privatleben gestattet – zum ersten Mal in seiner 60-jährigen Karriere – für einen biographischen Dokumentarfilm.

Wie wirft man 50 Filme am laufenden Band aus ? Wie arbeitet Allen als Kreativer ? Wie lebt er ? Der Doku-Regisseur nach sechs Interviews und vielen Tagen und Wochen mit Allen:

Robert Weide:

“Die meiste Zeit mit ihm war sehr angenehm. Er ist nicht so extrem ernst, wie die Leute denken. Er ist schnell dabei, grinst und lacht, macht Witze, er ist ein sehr witziger Kerl. Das war vielleicht die ultimative Überraschung, dass er nicht so exzentrisch und schrullig ist, wie man sich ihn vielleicht vorstellt.”

Das Team hatte die seltene Gelegenheit, Allen bei der Arbeit am Film: “Ich sehe den Mann deiner Träume” zu beobachten. Ein Durchbruch, da Allen bisher noch nicht mal Aufnahmen für eine elektronische Presseinformation duldete. Allen hat das Drehteam auch mit nach Hause in Manhattan genommen und beim Schreiben und im Schneideraum zuschauen lassen.

Robert Weide:

“Aber die große Überraschung bei ihm zu Hause war – er hat da kein Büro, in das er sich zurückzieht. Er tippt alle seine Drehbücher auf dieser alten tragbaren Olympia Schreibmaschine. Die bekam er, als er 16 war. Und alles, was er in seinem Berufsleben geschrieben hat, jedes Drehbuch, jedes Theaterstück, jeder Artikel für den “New Yorker” ist auf dieser kleinen gequälten Schreibmaschine getippt – auf der hackt er immer noch rum und schickt Leute los, um Farbbänder zu holen.”

Woody Allen: A Documentary. Sendetermine am 20. und 21. November auf dem US Sender PBS network.

http://video.pbs.org/video/2169247968