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Märkte vom Machtwechsel in Spanien wenig beeindruckt

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Märkte vom Machtwechsel in Spanien wenig beeindruckt

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Mariano Rajoy demonstriert nach seinem glanzvollen Sieg Geschäftigkeit – doch die Finanzmärkte konnte der Machtwechsel in Spanien zunächst nicht beeindrucken. Die Renditen für Staatsanleihen sanken nur minimal, die Aktienkurse in Madrid gingen leicht zurück, und die Ratingagentur Standard&Poors blieb zwar bei ihrer Note AA-, bescheinigte dem Land aber weiter negative Aussichten. Viel kann Rajoy, der sich gleich mit seinen Parteifreunden traf, vorerst auch nicht ausrichten, er muss erst einmal im Dezember vereidigt werden.

Seine Sparpläne hat der designierte Ministerpräsident immer noch nicht näher konkretisiert.

Die Rekordarbeitslosigkeit nannte er als einen der Hauptfeinde, ebenso so wie Defizit und Stagnation. Wunder solle man aber nicht von ihm erwarten. Vor seiner Vereidigung werde Rajoy keine Namen von Kabinettsmitgliedern und Details seiner Strategie preisgeben, erklärte die Generalsekretärin der Volkspartei: Arbeitslose und Investoren dürfen also gespannt bleiben.