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Blatter wehrt sich gegen Kritik

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Blatter wehrt sich gegen Kritik

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Der Chef des Weltfußballverbandes Sepp Blatter will nicht als Rassist gelten. Am Rande des Treffens des Exekutivkomitees des asiatischen Verbandes sagte der Schweizer, die Kommentare zu seinen Rassismusäußerungen hätten ihn verletzt:

“Ich habe mich entschuldigt, mehr kann ich nicht tun. Wenn es immer noch Leute gibt, die denken ich sei ein Rassist, muß ich sagen: Ich arbeite seit 37 Jahren bei der FIFA, dabei begann ich in Afrika. In meinen Gefühlen gibt es keine Diskriminierung, keinen Rassismus, gar nichts.”

In TV-Interviews hatte Blatter Rassismus auf Fußballplätzen geleugnet. Das streite er ab, so Blatter. Es komme vielleicht vor, daß ein Spieler einem anderen etwas zurufe. Aber auch jener, der davon betroffen sei, sollte sagen – das sei nur ein Spiel. Am Ende des Spiels schüttle man sich die Hände. Später hatte sich Blatter für seine Äußerungen entschuldigt. Einen Rücktritt hatte er abgelehnt.