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Urteil in Weißrussland sorgt für Kritik

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Urteil in Weißrussland sorgt für Kritik

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Ein Gericht in Weißrussland hat den Menschenrechtler Ales Beljazki zu viereinhalb Jahren Gefängnis wegen angeblicher Steuerhinterziehung verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte fünf Jahre Straflager gefordert. Die Verteidigung nennt den Prozess politisch motiviert: Der Menschenrechtler Beljazki half mit seiner Organisation Wesna auch Gegnern von Präsident Alexander Lukaschenko. Es gebe keine Beweise, so die Verteidigung.

EU-Chefdiplomatin Chaterine Ashton setzte sich für die umgehende Freilassung Beljazkis ein. EU-Parlamentarier Werner Schulz forderte die Europäische Union auf, die Sanktionen gegen Weißrussland zu verschärfen.