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Wendland: Warten auf den Castor

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Wendland: Warten auf den Castor

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Bei Protesten gegen den Castor-Transport nach Gorleben ist es im niedersächsischen Wendland zu ersten Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Es gab mehrere Verletzte. Die Polizei sprach von rund 800 Atomkraftgegnern, von denen viele gewaltbereit seien.

Der Stein des Anstoßes befindet sich derzeit noch in Frankreich nur wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Der Castor-Transport mit hoch radioaktivem Atommüll soll am Freitag seine Fahrt wieder aufnehmen. Französischen Atomkraftgegnern zufolge kommen drei Routen in Frage: über Forbach, Lauterburg oder Kehl. Der Zeitpunkt der Abfahrt wird aus Sicherheitsgründen geheim gehalten.

Der laufende Transport ist der letzte mit hoch radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente in Frankreich Richtung Gorleben.