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Castortransport in Gorleben eingetroffen

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Castortransport in Gorleben eingetroffen

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Der Castortransport mit Atommüll hat sein Ziel im niedersächsischen Gorleben erreicht. Bis zum Schluss versuchten Kernkraftgegner aber, den Transport aufzuhalten.

Die Castorbehälter brauchten dieses Jahr länger als je zuvor: 126 Stunden, gut fünf Tage, dauerte die Fahrt von der Wiederaufbereitungsanlage in Frankreich bis nach Gorleben.

Noch auf dem letzten Stück, auf dem die Behälter auf der Straße befördert werden, hielten Kernkraftgegner den Transport auf. Sie waren in einem Transporter und hatten sich dort an einer Betonplatte verankert. Auf den letzten Kilometern sprangen außerdem zwei Menschen auf das Führerhaus eines der Lastwagen. Zuvor hatte die Polizei schon eine Sitzblockade bei Gorleben geräumt.

Die Demonstranten sind unter anderem dagegen, dass der Salzstock von Gorleben künftig möglicherweise als Endlager für Atommüll genutzt wird. Zur Zeit werden die Castorbehälter dort oberirdisch gelagert.