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OECD: Eurozone rutscht in Rezession ab

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OECD: Eurozone rutscht in Rezession ab

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Die Eurozone rutscht nach Einschätzung der OECD in

eine neue kurzfristige Rezession. Sowohl in diesem als auch im nächsten Quartal werde die Wirtschaftsleistung der 17 Staaten mit der

Gemeinschaftswährung voraussichtlich schrumpfen, heißt es im neuen Konjunkturausblick der Industrieländerorganisation.

Der stellvertretender OECD-Direktor Pier Carol Padoan erklärte: “Wir leben in einer schwierigen Zeit. Die Lage in der Euro-Zone verschlechtert sich und es besteht Ansteckungsgefahr – auch für die USA. Daher sind wir der Meinung, dass schnell gehandelt werden muss, damit das Schlimmste vermieden wird. Aber wir wollen auch sagen, dass die Situation sich wieder umdrehen und massiv verbessern kann.”

Relativ optimistisch blickt die OECD auf die Lage in Deutschland. Die wirtschaftliche Entwicklung werde zwar bis ins Frühjahr hinein schwach bleiben. Von Mitte 2012 sei dann aber mit einer Erholung zu rechnen.

Für das Gesamtjahr 2012 prognostizieren die OECD-Experten in der Eurozone nur noch ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent.