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Russland lehnt Waffenembargo gegen Syrien ab

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Russland lehnt Waffenembargo gegen Syrien ab

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Die Gewalt in Syrien nimmt kein Ende. In der Stadt Homs kam es am Montag erneut zu schweren Zusammenstößen zwischen Regimekritikern und den Truppen von Staatspräsident Baschar al-Assad. Wie immer unbestätigte Videoaufnahmen zeigen Hunderte Demonstranten auf den Straßen.

Russland allerdings hält Assad weiterhin die Stange. Außenminister Sergej Lawrow warf dem Westen vor, die Opposition in Syrien gegen Assad aufzustacheln. Ein Waffenembargo gegen Damaskus lehnt Lawrow ab. “Wir wissen, wie das Waffenembargo gegen Libyen erzwungen wurde”, sagte er. “Tatsächlich hat das Embargo nur bei Waffenlieferungen für die libysche Armee gegriffen. Die Opposition bekam weiterhin Waffen und Länder wie Frankreich und Katar haben sogar öffentlich bekanntgegeben, dass sie diese Waffen zur Verfügung stellten.”

Die Sanktionen der Arabischen Liga treiben auch die Anhänger Assads auf die Straße: In Damaskus versammelten sich am Montag Tausende regierungstreue Demonstranten. Die arabischen Staaten hatten am Sonntag umfassende Sanktionen gegen Damaskus beschlossen.