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Mehr Schlagkraft für EFSF

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Mehr Schlagkraft für EFSF

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Mehr finanzielle Feuerkraft für den EURO-Rettungsfonds, das fordern die zuständigen Finanzminister auf ihrem Treffen in Brüssel. So soll die Schlagkraft des Fonds für klamme Euro-Staaten mindestens verdreifacht, wenn nicht sogar verfünffacht werden. Ursprünglich hatte der Rettungsschirm 440 Milliarden Euro zur Verfügung, nun sind noch 250 Milliarden übrig.

Juncker sagte: “Es wurden bedeutende Fortschritte gemacht, um das auf dem Gipfel im Oktober beschlossene Rettungspaket zu schnüren und um wirksame Barrieren gegen die Krise aufzubauen. Das beweist, wie überzeugt wir alle sind, alles zu tun, um die finanzielle Stabilität der EURO-Zone zu schützen.”

Um den Rettungsfonds aufzustocken, forderte Juncker eine stärkere Rolle des Internationalen Währungsfonds. Hintergrund ist, dass nicht genügend private Investoren gefunden werden konnten. “Wir haben auch entschieden,” erläuterte Juncker weiter, “eine Erhöhung der Ressourcen des IWF über bilaterale Kredite zu erörtern, damit der IWF über dieselbe Feuerkraft wie der Rettungsfonds EFSF verfügt und noch enger mit ihm zusammenarbeiten kann.”

Positive Nachrichten gab es für Griechenland: Es kann wie erwartet auf die sechste Finanzspritze von acht Milliarden Euro zurückgreifen. Ohne das Geld von Juncker wäre Athen Anfang Dezember pleite.