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Clinton und Suu Kyi fordern Demokratie für Myanmar


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Clinton und Suu Kyi fordern Demokratie für Myanmar

US-Außenministerin Hillary Clinton und Myanmars Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi haben ihre Forderungen nach einer Demokratisierung Myanmars unterstrichen. Die Regierung müsse mehr tun, um diesen Prozess zu befördern, erklärten beide nach einem Treffen in Aung Sann Suu Kyis Haus in Rangun. “Bevor wir über konkrete Schritte reden, müssen wir wissen, was wir am nötigsten brauchen. Das sind rechtsstaatliche Zustände und die Aufhebung des Kriegsrechtes. Alle Feindseligkeiten innerhalb des Landes müssen eingestellt werden”, verlangte Suu Kyi.

Clinton lehnte eine Aufhebung der Sanktionen gegen Myanmar ab, stellte aber intensivere diplomatische Beziehungen in Aussicht. “Ziel ist die Demokratie. Das haben wir von Anfang an gefordert. Aber wir wissen, das ist ein mühsamer Weg. Heute sehen wir, wie sich eine Türe öffnet”, erklärte Clinton.

Clinton war gestern in der Hauptstadt Naypyidaw mit der Führungsspitze des Landes zusammengetroffen, allen voran mit Präsident Thein Sein. Dabei hatte sie die Sorge der USA über eine atomare Zusammenarbeit Myanmars mit Nordkorea zum Ausdruck gebracht und die Freilassung aller politischen Gefangenen verlangt.

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