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Gute Nachrichten für Korallen

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Korallen-Forscher und Riff-Spezialisten werden es künftig leichter haben, Korallenkrankheiten zu identifizieren.

Australische Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, Krankheitserreger in Korallen zu diagnostizieren, ähnlich der, wie man sie auch

für Menschen verwendet.

Die Methode wird “quantitative-PCR/qPCR” genannt und findet oft Anwendung im Bereich der medizinischen Forschung. qPCR erstellt den genetischen DNA-Fingerabdruck einer Probe.Die Wissenschaftler können damit selbst noch Erreger in niedriger Dosis nachweisen.

Dr. David Bourne, Forscher am Australian Institute of marine Science: “Vorher war es sehr schwierig die Krankheit von Korallen zu bestimmen, weil sie eben nur wenige Symptome zeigen, wenn sie erkranken. Wenn wir nun wissen, was die Krankheiten verursacht, können wir auch feststellen, wie sie übertragen werden,- dabei ist es egal, ob es um Menschen geht oder um marine Lebewesen.”

Die Forscher können mit der Methode aber nicht nur Korallen auf Krankheitserreger testen, sie haben auch die Möglichkeit, damit ganz allgemein Wasserproben auf Verunreinigungen mit Erregern zu testen, dazu können Mikroben, Viren, Bakterien oder Pilze gehören.

Mit einer korrekten Diagnose kann man nun viel leichter die Verursacher ausmachen und entsprechende Schutzmaßnahmen für die Riffe einleiten.