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Wahlen in Russland: "Blendend gelaufen"

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Wahlen in Russland: "Blendend gelaufen"

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Die Organisation für Sicherheit und

Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat Unregelmäßigkeiten bei den Parlamentswahlen in Russland beklagt. Die OSZE war mit 200 Beobachtern vorort.

Petros Efthymiou, Präsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, erklärte: “Wir haben eine Wahl gesehen, bei der gegen Regeln verstoßen und offen manipuliert wurde, so zum Beispiel wurden massenweise Wahlzettel mit Stimmen für die Putinpartei in die Urnen gestopft.”

Der Leiter der Zentralen Wahlkommission, Putins Schulfreund Wladimir Tschurkow, lobte die Abstimmung. Alles sei “blendend und sauber gelaufen”.

Michail aus Moskau sagt: “Mich regt das alles nicht auf. Es war absehbar, dass das so kommen würde.”

Die 22-jährige Galina meint: “Die Partei “Geeintes Russland” hat sich schon im Vorfeld der Wahlen zu hart gegeben. Das haben sie gar nicht nötig. Das ist eine gute Partei. Viele Menschen finden sie gut.”

Doch Millionen Russen fanden sie weniger gut als 2007. Da bekam das Männerduo Medwedew/Putin noch 45 Millionen Stimmen. Diesmal waren es nur an die 33 Millionen.