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Randale bei Gedenkdemo in Athen


Griechenland

Randale bei Gedenkdemo in Athen

Drei Jahre ist es her, dass in Athen ein Polizist einen 15-Jährigen am Rand einer Autonomen-Randale erschoss. Es war Mord, wie ein Gericht vor gut einem Jahr feststellte, der Täter bekam lebenslänglich.

Am Jahrestag erinnerten bis zu 2000 Schüler vor dem Parlament an diesen Auslöser der schwersten Gewaltwelle in Jahrzehnten. Rund 200 vermummte Randalierer scherten aus und bewarfen Polizisten mit Brandflaschen und Steinen. Die Polizei setzte Tränengas ein, um die Randalierer auseinanderzutreiben.

Zum Jahrestag kam es auch in der Hafenstadt Thessaloniki, in Heraklion auf Kreta und in der Hafenstadt Patras zu kleineren Ausschreitungen.

Am Abend wollen Autonome und linksgerichtete Gruppierungen demonstrieren.

Am Abend stimmt auch das Parlament des pleitebedrohten Landes über den Haushalt 2012 ab. Kernthemen: Ein Schuldenschnitt in Höhe von 50 Prozent für griechische Staatsanleihen, dafür keine neuen Schulden – außer für das Umschichten und Abtragen des restlichen Schuldenberges.

mit Reuters, dpa

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