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Selbstmordattentate in Afghanistan zum Aschurafest

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Selbstmordattentate in Afghanistan zum Aschurafest

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In der afghanischen Hauptstadt Kabul sind bei einem Selbstmordanschlag auf einen schiitischen Schrein mehr als 40 Menschen getötet worden. Mindestens 50 Menschen wurden verletzt.

Der Täter brachte den Sprengsatz im Abu-Fazl-Schrein in der Altstadt von Kabul zur Explosion.

Nach Polizeiangaben galt der Angriff in Kabul einer Zusammenkunft Hunderter Schiiten anlässlich des Aschura-Festes.

In Masar-i-Scharif und Kandahar ereigneten sich weitere Attentate. Im Zentrum der Stadt Masar-i-Scharif im Einsatzgebiet der Bundeswehr tötete eine Bombe vier Menschen. Auch hier hatten sich die Menschen zum Aschura-Fest versammelt.

Aschura ist ein hoher Feiertag der Muslime

schiitischer Glaubensrichtung. Gläubige empfinden unter Klagen und Weinen die Leiden Husseins, Enkel des Propheten Mohammed, nach, zum Teil mit blutigen Selbstgeißelungen.