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Syrien will Beobachter akzeptieren

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Syrien will Beobachter akzeptieren

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Während der internationale Druck auf Syrien wächst, gehen die Kämpfe zwischen den Truppen von Präsident Bashar al-Assad und den Oppositionellen weiter. Mehrere Menschen wurden getötet. Auf Grund der Mediensperre aus Damaskus sind genaue Angaben schwierig.

Die syrische Regierung erklärte unterdessen, sie werde nun doch – wie von der Arabischen Liga gefordert – Beobachter ins Land lassen.

Dschihad Makdisi, ein Sprecher des Außenministeriums in Damaskus,

sagte: “Syrien wird das Protokoll der Arabischen Liga unterzeichnen. Wir zeigen unseren guten Willen. Wir wollen aber, dass die Sanktionen aufgehoben und dass wir wieder als Mitglied in der Arabischen Liga aufgenommen werden.”

Die Opposition im Land ist skeptisch. Der Journalist und Schriftsteller Louay Hussein ist seit vielen Jahren ein Gegner von Präsident Bashar al-Assad und war einer der Organisatoren der ersten Oppositionskonferenz. Er sagt: “Die syrische Regierung tut alles, um sich nicht den Vorschlägen der Arabischen Liga zu beugen. Die Mächtigen wollen nicht wirklich ein Ende der Gewalt.”

Nach der Verschärfung der EU-Sanktionen hat nun nach Shell auch der Ölkonzern Total bekanntgegeben, er werde seine Tätigkeit in Syrien vorübergehend einstellen.

Nach Angaben von Experten ist die Ölproduktion in Syrien ohnehin seit Beginn der Proteste gegen Präsident Baschar al-Assad um mehr als die Hälfte eingebrochen.