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Wachstum in der Eurozone fast erlahmt

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Wachstum in der Eurozone fast erlahmt

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Die Wirtschaft der Eurozone wächst nur noch minimal. Nach Angaben von Eurostat stieg das Bruttoinlandsprodukt – wie schon im zweiten – auch im dritten Quartal um lediglich 0,2 Prozent. Die Statistiker bestätigten damit vorläufige Zahlen von Mitte November.

Im Jahresvergleich wuchs die Wirtschaft im Euroraum im dritten Quartal um 1,4 Prozent, nach 1,6 Prozent Wachstum im zweiten Quartal.

Erfreulicher zeigte sich im dritten Quartal allerdings der private Konsum. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte seien in den Monaten Juli bis September um 0,3 Prozent gestiegen, hieß es in der Mitteilung weiter. Für das zweite Quartal meldete die Behörde noch einen Rückgang um 0,5 Prozent.

Zudem seien die Ausfuhren mit 1,5 Prozent zum Vorquartal und auch die Einfuhren mit einem Zuwachs von 1,1 Prozent stärker gestiegen als im Vorquartal. Dennoch hat die Schuldenkrise Europa fest im Griff, wie das geringe Wachstum zeigt.