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Assad wäscht seine Hände in Unschuld

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Assad wäscht seine Hände in Unschuld

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Von Reue keine Spur: Syriens Präsident Baschar al-Assad wies jegliche Schuld an der brutalen Niederschlagung des Aufstands von sich.

In einem Interview mit einem amerikanischen Fernsehsender räumte Assad lediglich ein, dass einige Offizielle zu weit gegangen seien und ein paar Fehler gemacht hätten. Er selbst habe damit jedoch nichts zu tun. Er fügte hinzu, dass die Sicherheitskräfte die meisten Opfer zu beklagen hätten.

Assad erklärte: “Wir töten doch unser Volk nicht. Keine Regierung der Welt tötet die eigenen Bürger, solange sie nicht von einem Verrückten geführt wird. Ich bin Präsident Syriens dank der Unterstützung der Bevölkerung. Keiner in diesem Staat hat die Möglichkeit den Befehl zum Töten zu geben. Ich habe mein Bestes getan, um das Volk zu schützen. Wenn man sein Bestes gibt, trägt man keine Schuld. Ich bedauere die Opfer, doch ich fühle mich nicht verantwortlich, weil ich niemanden getötet habe.”

Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass seit Beginn der Proteste in Syrien vor neun Monaten mehr als 4.000 Menschen getötet wurden.

Assad tut derlei Meldungen als Unfug ab, denn seiner Ansicht nach haben die Vereinten Nationen keinerlei Glaubwürdigkeit.