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Spannung an den Märkten: Was tut die EZB?

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Spannung an den Märkten: Was tut die EZB?

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Vor dem mit Spannung erwarteten EU-Gipfel konzentriert sich die Aufmerksamkeit auf die Europäische Zentralbank, die bereits an diesem Donnerstag über ihr weiteres Vorgehen entscheidet.

Finanzkreise hoffen auf noch drastischere Maßnahmen der Währungshüter, um Panik an den Märkten zu verhindern und die Schuldenkrise endlich in den Griff zu bekommen.

Als sicher gilt, dass die EZB bei ihrer zweiten Sitzung unter Mario Draghi die Geldzügel noch weiter lockert. Offen ist jedoch, ob der Leitzins wie im November erneut um einen Viertelprozentpunkt gesenkt wird oder ob der Zinsschritt dieses Mal größer ausfällt. Schon mit dem kleineren Schritt würde er wieder auf das Rekordtief von ein Prozent fallen.

Vor dem Hintergrund des deutsch-französischen Krisenmanagements kommt der Rolle der EZB eine heiß diskutierte Bedeutung zu. Die Forderung wird immer lauter, die EZB solle unbegrenzt Mittel in die Märkte pumpen. Dagegen steht die deutsche Befürchtung, die EZB werde so zur Bad Bank.