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Tote bei Bombenanschlag in Helmand

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Tote bei Bombenanschlag in Helmand

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Bei einem Bombenanschlag auf einen Minibus sind im Süden Afghanistans in der Provinz Helmand mindestens 19 Zivilsten getötet worden. Die Behörden machen die radikal-islamischen Taliban für die Tat verantwortlich.

Am Dienstag starben bei Selbstmordanschlägen auf Schiiten in Kabul und Mashar-i-Scharif mehr als sechzig Menschen. Eine sunnitische Extremistengruppe bekannte sich zu den Anschlägen. Zahlreiche Opfer wurden bereits wenige Stunden nach den Anschlägen der islamischen Tradition entsprechend beigesetzt.

Unter den Opfern in Kabul ist auch ein Amerikaner.

Die US-Botschaft ist mit den Angehörigen in Kontakt. Der Amerikaner hatte sich privat in Afghanistan aufgehalten.

Der afghanische Präsident Hamid Karsai hat unterdessen seine Europareise wegen der Anschläge gegen schiitische Muslime abgebrochen und ist nach Kabul zurückgekehrt.

Nach der Afghanistan-Konferenz in Bonn und einem Kurzbesuch in Berlin wollte Karsai eigentlich zu einem Treffen mit Premierminister David Cameron nach London weiterreisen.