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Spielzeugsicherheit - ist die EU strikt genug?

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Spielzeugsicherheit - ist die EU strikt genug?

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Gastgeber Chris Burns heißt Sie willkommen zu “The Network”. Hier sprechen wir mit Experten, um dem aktuellen Geschehen auf den Grund zu gehen. Aber Vorsicht! Unsere Gäste haben für ihre Antworten nur jeweils 25 Sekunden Zeit. Das ist heute unser Thema:

Spielverderberei? Oder berechtigte Sicherheitsbedenken?

Die Europäische Union erntet Spott und Hohn für ihre kürzlich herausgegebene Warnung, Kinder unter acht Jahren sollten Luftballons nicht ohne Aufsicht aufblasen.

Im traditionell konsumstarken Dezember warnen die Behörden vor Erstickungsgfahr und möglichen Vergiftungserscheinungen.

Schon im Jahr 2007 riefen chinesische Hersteller Millionen so genannter Aquadots zurück – einige Kinder zeigten Vegiftungserscheinungen ähnlich denen nach Einnahme von K.O.-Tropfen.

Die aktuelle Warnung der EU scheint übertrieben. Doch die chinesischen Aquadots sind nur ein Beispiel für gefährliche Spielsachen. Die EU registriert pro Jahr mehr als 100.000 ähnliche Fälle, in die Kinder von sieben Jahren und jünger verwickelt sind.

Aus Brüssel ist Stefano Soro zu uns geschaltet, Chef der RAPEX, der Abteilung für Produkt- und Dienstleistungssicherheit der Europäischen Kommission.

Sylvia Maurer, Sicherheitsexpertin der BEUC, der Europäischen Verbraucherorganisation.

Und Catherine Van Reeth, Direktorin der Toys Industries of Europe, einer Orgnisation, die für mehr als 80% des jährlich in Europa erzielten Umsatzes der Branche von 5 Milliarden Euro verantwortich ist. Weltweit sind es sogar 50 Milliarden.