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Änderungen beim Wahlrecht zum Europaparlament

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Änderungen beim Wahlrecht zum Europaparlament

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“Meinen Sie nicht, dass gemischt-nationale Listen bei der nächsten Wahl dem Europaparlement zu mehr Akzeptanz bei den Bürgern verhelfen würden

und damit auch das sogenannte ´Demokratiedefizit´verringern?”

Es antwortet Andrew Duff, Europaabgeordneter in der Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa.

“Meine Antwort lautet, ich hoffe darauf.

Genau das habe ich vorgeschlagen.

Ich denke, es gibt Menschen in Europa, eine größer werdende Gruppe, die man als ´post-national´bezeichnen kann in ihren Ansichten. Sie sind frustriert von den Beschränkungen, die von den alten Staaten ausgehen.

Ich verstehe, warum Alessandro als Italiener so eine Notwendigkeit zu neuen politischen Dimensionen sieht, die größer und europäischer sind gegenüber den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

Mit pan-europäischen Parlamentssitzen, die kommen, werden wir das Entstehen transnationaler, grenzüberschreitender politischer Parteien erleben.

Die werden nicht mehr den alten Stil haben von Christ-Demokraten, Liberalen oder Sozialdemokraten.

Es werden neue Parteien sein, die mehr der gegenwärtigen Dynamik Rechnung tragen.

Das wird auch die Qualität des Wahlkampfes verändern. Es wird ihn interessanter machen und die Auftritte der Kandidaten werden näher an politischen Themen sein, mit denen wir uns hier im Parlament jeden Tag auseinendersetzen, die zur Zeit aber außerhalb keine große Resonanz finden.”

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