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FAZ: EZB hat Anleihekäufe begrenzt

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FAZ: EZB hat Anleihekäufe begrenzt

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Die Europäische Zentralbank hat ihr maximales Ankaufvolumen an Staatsanleihen auf 20 Milliarden Euro pro Woche begrenzt. Ein entsprecher Bericht der Frankfurter Allgemeinen wurde von EZB-Kreisen bestätigt.

Demnach ist diese Anordnung seit 2010 in Kraft und sei bislang geheimgehalten worden. Grund für die Regelgung sei eine wachsende Skepsis innerhalb der EZB am Ankauf von Anleihen von Schuldenstaaten.

Anfang Dezember hatte die EZB mehr als 200 Milliarden Euro dieser Anleihen in ihren Büchern.

Analysten wünschen sich indes ein noch aggressiveres Vorgehen der Bank.

Zugleich zieht die EZB denselben Betrag, für den sie Anleihen kaufte, aus dem Bankensystem heraus, um mit der zusätzlichen Liquidität nicht die Inflation zu befeuern.

Ob ein massives Anleihe-Ankaufprogramm Sinn hat oder nicht, darüber wird unter Regierungen und Experten heiß gestritten.