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Überwachungsbilder aus New Yorker Strauss-Kahn-Hotel

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Überwachungsbilder aus New Yorker Strauss-Kahn-Hotel

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In Frankreich sind Bilder öffentlich gemacht worden, die Dominique Strauss-Kahn in New York zeigen. Er bezahlt im Hotel, kurz nachdem er dort ein Zimmermädchen vergewaltigt haben sollte. Die Frau

selbst ist nach dem Vorfall im Gespräch mit Kollegen zu sehen. Außerdem zeigen die Bilder, so wie sie der französische Sender BFM ausgewählt hat, wie zwei Mitarbeiter des Hotels möglicherweise jubeln und sich beglückwünschen.

Die Verteidigung der Frau sieht die Bilder – besonders die Aufnahmen des Zimmermädchens – als Bestätigung für ihre Version der Ereignisse an.

Sonnenklar sei das alles, sagt ihr Anwalt Kenneth Thompson; Videos würden nicht lügen. Sie habe ihren Chefs im 28. Stock mehrmals von dem Vorfall erzählt. Dann, so Thompson, habe sie unten in der Sicherheitsabteilung noch einmal das Gleiche getan, weil sie eben die Wahrheit sage.

Strauss-Kahn war bis zu dem Vorfall Chef des Weltwährungsfonds. Er bekennt sich zu einer sexuellen Begegnung, stellt sie aber als einvernehmlich dar – nicht als Vergewaltigung. Ein Verfahren gegen ihn wurde eingestellt. Sein mögliches Opfer reichte darauf aber eine Zivilklage ein.