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Eurorettung: Italien bedauert britisches Ausscheiden

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Eurorettung: Italien bedauert britisches Ausscheiden

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Die Beschlüsse von Brüssel könnten zunächst vor allem Italien helfen. Dort hat die neue Regierung gerade erst ein weiteres Milliardensparpaket auf den

Weg gebracht. Damit will sie das äußerst hoch verschuldete Land aus dem Visier der Finanzmärkte nehmen.

Das britische Nein sieht der neue Regierungschef als nicht so dramatisch an. Der gemeinsame europäische Markt, sagt Mario Monti, werde sich auch weiterhin mit allen 27 EU-Ländern weiterentwickeln.

Natürlich sei aber Großbritannien ein Kernland: Hätte es sich nun nicht selbst isoliert, dann könnte es es mehr Gewicht und mehr Einfluss haben. Großbritannien, so Monti, habe den Wettbewerb und den gemeinsamen Market schon in den Genen: Das hätte auch der Gemeinschaft aller 27 Staaten guttun können.