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Feuerwerk gegen Castro

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Feuerwerk gegen Castro

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Exilkubaner haben zum Internationalen Menschenrechtstag eine Flottille vor die Küste Havannas geschickt. Knapp außerhalb der kubanischen Hoheitsgewässer gingen die Schiffe vor Anker. In Havanna hinderten Anhänger der kommunistischen Regierung Dissidenten an einer Demonstration. Rund zwei Dutzend “Damen in Weiß” versammelten sich zu einem literarischen Tee in einer Privatwohnung.

Das von den Exilkubanern vor der Küste organisierte Feuerwerk wurde nur von wenigen Personen in Havanna wahrgenommen. Nur eine handvoll Menschen verfolgten das Schauspiel von der berühmten Uferpromenade, dem Malecon. “Das ist eine gute Sache. Ich habe Angehörige in den USA und wünschte, ich wäre auf der Flotte oder könnte hier ein Feuerwerk abbrennen, um zu zeigen, dass wir eins sind”, meinte ein Habanero, der seinen Namen nicht nenne wollte.

Die kubanische Regierung kritisierte die Aktion als Versuch der Destabilisierung Kubas. Sie warf den US-Behörden vor, die Flottille nicht an Auslaufen gehindert zu haben. Das State Department in Washington erklärte, man habe mit den Organisatoren gesprochen, um sicherzustellen, dass sie sich an US- und Völkerrecht hielten.