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Gutes Echo auf Euro-Krisengipfel

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Gutes Echo auf Euro-Krisengipfel

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Die Ergebnisse des Euro-Krisengipfels kommen in Politik und Wirtschaft zum großen Teil gut an. Aus der Politik wird aber scharfe Kritik laut an der Weigerung Großbritanniens, die Beschlüsse zur Stabilisierung des Euro mitzutragen.

Die deutsche Regierung sieht einen Durchbruch: Sie hat Kernforderungen durchgesetzt – wie eine Verankerung von Schuldenbremsen in den Eurostaaten und automatische Bestrafungen von Defizitsündern.

Auf dem EU-Gipfel war gestern ein beispielloser neuer Vertrag für mehr Haushaltsdisziplin vereinbart

worden. Großbritannien will diesen allerdings nicht mittragen, fast alle oder sogar alle anderen EU-Länder dafür aber schon.

Auf jeden Fall sind alle siebzehn Euroländer dabei; die anderen zum Teil schon sicher, zum Teil müssen

erst noch die Parlamente befragt werden. Herman Van Rompuy, der EU-Ratsvorsitzende, kündigte an,

der Vertrag solle Anfang März unterschrieben werden.