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Die Stars und Sterne von Marrakesch

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Die Stars und Sterne von Marrakesch

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Glamour, Stars und Sterne, die diesjährige Ausgabe des Internationalen Film Festivals von Marrakesch glänzte mit Prominenz, hochkarätiger Jurybesetzung und einer stattlichen Filmpalette.

Emir Kusturica, der diesjährige Jurypräsident des Internationalen Wettbewerbs, gab die Sieger bekannt.

Der Hauptpreis des Festivals, der Goldene Stern von Marrakesch, ging an den dänischen Beitrag “Out of the Bounds” von Frederikke Aspöck.

Der Film spielt auf einer schwedischen Insel und erzählt von einer jungen Frau, die gemeinsam mit ihrem Freund ihren eigenbrötlerischen Vater besucht. Das Familientreffen gerät schon bald zum Showdown. In ihrem Spielfilmdebut zeigt die Dänin Frederikke Aspäck die Abgründe der menschlichen Gefühle.

Mit dem großen Preis der Jury wurde der australische Streifen “Snowtown” von Justin Kurzel geehrt. Der Film zeichnet das Porträt eines Serienmörders. Hauptdarsteller Daniel Henshall erhielt den Preis für den besten männlichen Schauspieler. Der Streifen basiert auf der wahren Geschichte des australischen Psychopaten John Bunting, der Anfang der 90er Jahre elf Menschen ermordetete und in Säurefässern versteckte. Regisseur Justin Kurzel, der selbst in der Stadt Snowtown lebt, brachte das Drama allen Widerständen zum Trotz auf die Leinwand.

Der Preis für die Beste Schauspielerin ging an die amerikanische Sängerin und Underground Künstlerin Joslyn Jensen.

In dem US-Streifen “Without” von Mark Jackson spielt sie eine junge Frau, die als Pflegerin engagiert wird, bei einem alten Mann im Rollstuhl. Völlig abgeschnitten von der Außenwelt wird das Krankenzimmer wird zu einer bedrohlichen Gefängniszelle.

Mit dem Preis für die beste Regie wurde das italienische Brüderpaar Gianluca und Massimiliano De Serio ausgezeichnet. Ihr Streifen “Seven Acts of Mercy” handelt von der Begegnung zwischen einer jungen illegalen Einwanderin und einem mysteriösen alten Mann.