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Ende der US-Militärmission im Irak in Sicht

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Ende der US-Militärmission im Irak in Sicht

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Die USA sind dabei alle Armeestützpunkte im Irak an die irakischen Behörden zu übergeben. Knapp neun Jahre nach dem Einmarsch und dem Sturz von Saddam Hussein nähert sich die US-Militärmission ihrem Ende.

Bei dem Einsatz kamen mehr als 4.600 US-Soldaten ums Leben, die Mission kostete hunderte Milliarden Dollar.

US-Kommandant Jason Hayes erklärte: “Wir bereiten uns darauf vor, den Stützpunkt Kalsu zu verlassen. Es läuft alles nach Plan, wir sollten also vor Weihnachten weg sein. Wir werden nach Kuwait gehen und dort auf weitere Befehle warten.”

Auf dem Höhepunkt der Gewalt im Jahr 2007 waren 165.000 US-Soldaten im Irak stationiert. Bis Ende des Jahres werden alle regulären Truppen das Land verlassen. Nur die Mitarbeiter der US-Botschaft und 200 US-Ausbilder sollen im Irak verbleiben.

US-Präsident Barack Obama empfängt heute den irakischen Regierungschef Nuri el Maliki im Weißen Haus. Ab dem 1. Januar wollen die USA und der Irak nach Angaben Obamas eine “normale Beziehung” führen.