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OECD: Russlands Wirtschaft leidet unter Korruption

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OECD: Russlands Wirtschaft leidet unter Korruption

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Die Wirtschaft Russlands hat von der OECD gemischte Noten bekommen. Zwar werde das Bruttoinlandsprodukt in den nächsten zwei Jahren um mehr als vier Prozent wachsen, heißt es in einer in Moskau vorgestellten Studie der Organisation.

Allerdings prangert die OECD massive strukturelle Probleme an. Das Potenzial der russischen Wirtschaft komme daher nicht voll zur Geltung.

Die Rahmenbedingungen seien noch deutlich verbesserungswürdig, sagte OECD-Generalsektretär Angel Gurria in Moskau. Es fehle vielfach an Transparenz und Rechtstaatlichkeit. Zu beklagen sei zudem ein hohes Maß an Korruption.

Zu verbessern hat Moskau nach Ansicht der OECD auch die Energie-Effizienz und die allgemeine wirtschaftliche Produktivität. Das Land vertraue zudem zu stark auf die Einnahmen des Ölsektors.

Es gebe keine Vorsorge für den Fall, sollten die Ölpreise zurückgehen.

Zwar werde 2011 wohl mit einem kleinen Etat-Überschuss abgeschlossen. In den nächsten beiden Jahren rechnet die OECD aber mit Haushaltsdefiziten.