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Schwiegersohn des Königs soll Millionen veruntreut haben

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Schwiegersohn des Königs soll Millionen veruntreut haben

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Im von der Krise geplagten Spanien ist ausgerechnet der Schwiegersohn des Königs in einen Finanzskandal verwickelt.

Der Mann der jüngeren Königstochter Cristina und Herzog von Palma de Mallorca, Iñaki Urdangarin (44), soll als Präsident einer gemeinnützigen Stiftung Steuergelder in Millionenhöhe veruntreut haben. Der frühere Profi-Handballer, der in den USA lebt, läuft Gefahr als erstes Mitglied der königlichen Familie unter Anklage gestellt zu werden.

Der Anwalt des Herzogs, Mario Pascual, sagte, Urdangarin sei besorgt, bestürzt und empört über die Vorwürfe. Er sei unschuldig.

Der Palast teilte mit, Urdangarin werde bis auf weiteres nicht mehr an offiziellen Aktivitäten des Königshauses teilnehmen. Auch werde in Zukunft mehr Transparenz bei den königlichen Finanzen herrschen.