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Investitionsprogramm für Griechenland

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Investitionsprogramm für Griechenland

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Beim Euro-Sorgenkind Griechenland geht der Kampf
gegen die Krise weiter. Dazu trafen sich in Athen Vertreter der Troika der internationalen Geldgeber mit der Regierung. In den Gesprächen ging es vor allem um einen erneuten Stellenabbau im öffentlichen Dienst. Außerdem wurde darüber beraten, wie das Land wirtschaftlich wieder auf die Beine gestellt werden kann.
 
Nach den Worten von Finanzminister Evangelos Venizelos kann die griechische Wirtschaft nicht unterstützt werden, wenn es kein Geld gibt und wenn nicht das Bankensystem vollständig reformiert wird.
 
Die EU-Vertreter haben laut Medienberichten ein
Investitionsprogramm für 125.000 Arbeitsplätze ausgearbeitet. Es gehe um 10,5 Milliarden Euro aus EU-Geldern, die für den Ausbau der Infrastruktur ausgegeben werden sollen. Das Programm soll ständig von EU-Mitarbeitern verfolgt und geprüft werden.
 
Die griechische Presse nennt die Aktion einen neuen
“Marshall-Plan” – nach dem Vorbild der amerikanischen Hilfe für Westeuropa nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Geld komme wie ein
“Segen”, hieß es. Griechenlands Wirtschaft schrumpft seit vier Jahren. Allein 2011 wird mit einem Minus von 5,5 Prozent gerechnet.