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Tote und Verletzte nach Anschlag in Lüttich

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Tote und Verletzte nach Anschlag in Lüttich

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Bei einem Handgranaten-Anschlag im belgischen Lüttich sind mindestens vier Menschen ums
Leben gekommen und über 60 teils schwer verletzt worden.
 
In der Innenstadt flüchteten Passanten in Panik durch die Straßen, da nach dem Attentat mehrere Schüsse zu hören waren.
 
Nach Angaben von Augenzeugen soll der Mann mehrere Handgranaten auf eine Bushaltestelle geworfen haben, an der viele Menschen warteten. Anschließend habe er vom Dach einer Bäckerei aus, wahllos auf Menschen geschossen.
 
Der Vorfall ereignete sich gegen Mittag im Zentrum der Stadt. Lüttich liegt im Osten Belgiens, gut 40 Kilometer von Aachen entfernt.  
  
Der mutmaßliche Attentäter ist, belgischen Medien zufolge, ein 2008 zu fast fünf Jahren Gefängnis wegen Waffenbesitz und dem Anbau von Cannabis verurteilter Mann.
 
Polizei und Feuerwehr sperrten den Tatort weiträumig ab. Das inzwischen gefundene Auto des Täters wurde von Sprengstoffexperten der Polizei
auf weitere Sprengsätze untersucht.
 
Die Situation in der Lütticher Innenstadt sei
seit 15.00 Uhr wieder unter Kontrolle, teilten die Behörden mit.