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Euro sinkt unter 1,30 Dollar

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Euro sinkt unter 1,30 Dollar

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Der Kurs des Euro ist kräftig unter Druck geraten und unter die psychologisch wichtige Marke von

1,30 Dollar gefallen. Eine Kombination aus Pessimismus in der Schuldenkrise und durchbrochenen charttechnischen

Unterstützungslinien ist laut Experten dafür verantwortlich, dass die Gemeinschaftswährung auf den tiefsten Stand seit Januar sank.

Zeitweise wurde der Euro für 1,2940 Dollar gehandelt. Die EZB hatte den Referenzkurs auf 1,2993 Dollar festgesetzt.

Die Lösungsvorschläge des Brüsseler Gipfels seien mittel- und langfristig positiv, meint ein Frankfurter Händler. Kurzfristig aber gebe es weiter das Problem der Refinanzierung der südeuropäischen Länder, da müssten die Zentralbanken helfen.

Andere Analysten erklärten, es verstetige sich der Eindruck, die Länder der Eurozone seien in einer

Schicksalsgemeinschaft gefangen, die langsam vor sich hindarbt.