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Hundertjahrfeier am Südpol: Hommage an Amundsen und Verlierer Scott


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Hundertjahrfeier am Südpol: Hommage an Amundsen und Verlierer Scott

Am 14. Dezember vor hundert Jahren erreichte der Norweger Roald Amundsen mit vier Weggefährten als Erster den Südpol. Zur Hundertjahrfeier haben sich dort ein paar mehr Menschen eingefunden, darunter Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg. Er legte einige Kilometer auf Skiern zurück – während ein Expeditionsteam Amundsens ganze Route nachlief:

“Die ersten 700 Kilometer auf ebener Strecke, auf einer schwimmenen Eisscholle, dann ging es auf 3.000 Meter hohe Berge und dann der Rest der Tour auf einem Plateau bis zum Südpol”, erklärt der Expeditionsleite. “Es war eine lange Strecke, anstrengend, aber sehr eindrucksvoll, zu sehen, wie Amundsen diese Herausforderung gemeistert hat.”

Alle schafften es dann zeitlich doch nicht mehr zum selben Datum wie der Pionier und mussten die letzten Kilometer mit dem Hubschrauber zurücklegen.

Mit bei der Feier waren auch die Forscher der US-Polarstation Scott-Amundsen.

Nicht nur der Norweger wurde geehrt, sondern auch der glücklose Zweite im Wettlauf, der Brite Robert Falcon Scott. Er kam fünf Wochen später ans Ziel und starb mit seinen vier Gefährten auf dem Rückweg an Hunger, Kälte und Erschöpfung.

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