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Obama: "Krieg beenden ist schwieriger als anzetteln"

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Obama: "Krieg beenden ist schwieriger als anzetteln"

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Mit einem emotionalen Auftritt in North Carolina hat Barak Obama einige der letzten Heimkehrer aus dem Irak empfangen. Es sei schwieriger, einen Krieg zu beenden, als einen anzuzetteln, erklärte der Präsident, der den unbeliebten Irak-Einsatz von seinem Vorgänger erbte und seinen Wahlsieg auch seiner eigenen Ablehnung dieses Einsatzes verdankt.
 
“Als Ihr Oberbefehlshaber und im Namen einer dankbaren Nation bin ich stolz, endlich diese beiden Worte sagen zu können – und Ihre Familien stimmen zu: Willkommen daheim!”
 
Bis zum Jahresende ziehen die USA ihre letzten Truppen aus dem Irak ab. Insgesamt waren dort nach Obamas Angaben mehr als 1,5 Millionen amerikanische Soldaten im Einsatz, etwa 4.500 kamen ums Leben. Obama spielte in seiner Rede auch darauf an, dass sein Land sich jetzt der Heimkehrer annehmen müsse: Die Arbeitslosigkeit unter Veteranen aus dem Irak und Afghanistan ist besonders hoch.