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Wollte der Amokläufer Haft entgehen?

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Wollte der Amokläufer Haft entgehen?

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Der Amokläufer von Lüttich hat seine Tat offenbar aus Angst vor einer neuen Haftstrafe begannen.
 
Am Tag des Anschlags war er eigentlich zu
einem Polizeiverhör wegen eines mutmaßlichen Sittlichkeitsdelikts vorgeladen. Dort war er aber nicht erschienen,- statt dessen lief er Amok.
 
Die Staatsanwaltschaft:“Während der Ermittlungsarbeiten sind keine weiteren Sprengkörper gefunden worden auf dem Platz St-Lambert. Der Täter hatte aber neun volle Magazine zu je 30 Schuss dabei. Ermittlungen, die seine phsychische Gesundheit betreffen wurden bislang nicht geführt, sein Geisteszustand wurde aber nicht in Frage gestellt.”
 
Der Mann erschoss nach Angaben der Polizei zunächst die Putzfrau eines Nachbarn, bevor er in die Innenstadt weiterzog. Dort warf er drei Granaten auf eine Bushaltestelle und eröffnete das Feuer auf die Menge, bevor er sich selbst erschoss.
 
Zwei Schüler im Alter von 15 und 17 Jahren starben, später auch ein 17 Monate altes Kleinkind.
 
Eine Nachbarin:“Jaja, der war bekannt hier in der Nachbarschaft! Über den Waffenbesitz wusste ich natürlich nichts, aber das er mit Cannabis gehandelt hat, das wusste hier jeder.”
 
Ob es also tatsächlich die Panik war, ins Gefängnis zu müssen oder ob den Täter doch ein anderes Motiv trieb,-vielleicht wird sich das nie klären lassen.