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Auf den Tag genau vor 238 Jahren: Boston Tea Party

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Auf den Tag genau vor 238 Jahren: Boston Tea Party

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Am 16. Dezember 1773 dringt ein Menge aufgebrachter Bürger – als Indianer verkleidet – in den Hafen von Boston in Massachusetts ein und werfen als Protest gegen die britische Kolonialmacht Teekisten aus England ins Wasser. Sie protestierten gegen ihrer Ansicht nach unfaire Steuern, die britische Abgeordnete auf Tee, Zucker und andere Dinge des täglichen Lebens erhoben hatten. Da das Parlament in London keine direkten Steuern von den Bürgern in der amerikanischen Kolonie verlangen konnte, wollte die Kolonialmacht auf dem Umweg über indirekte Abgaben einen Teil der Kosten für die britischen Truppen in den USA eintreiben. Der Konflikt eskalierte in den kommenden Monaten und führte letztendlich 1775 zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.
Die symbolische Boston Tea Party gilt als eine der Etappen auf dem Weg zur Unabhängigkeit der USA und wird – vor allem unter US-Republikanern – auch als Protest gegen ungerechte herrschende Verhältnisse angesehen.

Auch an einem 16 Dezember: Ausbruch des Vesuv mit mehr als 4.000 Toten (1631), US-Präsident Jimmy Carter nimmt diplomatische Beziehungen zu China auf (1978). US- und britische Truppen bombardieren Bagdad und andere Orte im Irak in Operation Desert Fox (1998), Günter Grass erhält Nobelpreis für Literatur (1999)

Am 16. Dezember geboren: Jane Austen (1775-1817), Wassily Kandinsky (1866-1944), Margaret Mead (1901-1978), Liv Ullmann (1938), Benny Anderson (1946), Bill Hicks (1961), Bärbel Schäfer (1963)