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Griechenland: Arbeitslosigkeit steigt weiter

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Griechenland: Arbeitslosigkeit steigt weiter

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Die Krise in Griechenland trifft die Arbeitnehmer immer härter. Wer noch einen Job hat, muss Gehaltseinbußen hinnehmen, immer mehr Menschen aber verlieren ihren Arbeitsplatz. Im dritten Quartal dieses Jahres ist die Arbeitslosigkeit in Griechenland erneut angestiegen, auf den höchsten Stand seit 1998. Fast 900 000 Menschen in dem 11-Millionen-Einwohner-Land sind erwerbslos.

Der Aufstieg ist konstant und deutlich, von rund 16 Prozent im ersten auf 17,7 Prozent in dritten Quartal.

Ein junger Uniabsolvent meint: “Im Moment ist das eine dauernde Jagd nach einem Job, man nimmt, was man kriegt. Ich bin eine Last für meine Familie und es wird immer schwerer. Und so wie es aussieht, bleibt es weiterhin so. Junge Leute mit Abschlüssen finden keine Jobs und enden in der Arbeitslosigkeit.”

Viele Beamte legten erneut für einige Stunden die Arbeit nieder, um gegen das Sparpaket der Regierung und damit verbundene Gehaltskürzungen zu protestieren. Unterdessen traf sich Neu-Premier Lucas Papademos mit Schuldenprüfern der sogenannten Troika aus IWF, EU und EZB. Thema war das Rettungspaket für Griechenland.