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Palästinensische Aussöhnung: Abbas pocht auf Gewaltverzicht gegenüber Israel

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Palästinensische Aussöhnung: Abbas pocht auf Gewaltverzicht gegenüber Israel

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Die beiden rivalisierenden Palästinenserbewegungen Hamas und Fatah haben jüngst in Kairo eine Partnerschaft zur Aussöhnung bekanntgeben – doch die Positionen bleiben verschieden: Hamasführer Hanijeh bekräftigte an diesem Mittwoch bei der Geburtstagsfeier der Bewegung in Gaza-Stadt vor hunderttausenden Sympathisanten, man werde weiter auf Widerstand und bewaffenten Kampf setzen. Der bewaffnete Flügel der Bewegung rühmte sich, seit ihrer Gründung tausende Raketen gegen Israel abgefeuert und mehr als tausend Israelis getötet zu haben.

Derweil erklärte der dialogorientierte Präsident Mahmud Abbas von der Fatah bei seinem Besuch in Brüssel gegenüber euronews: “Die Hamas stimmt mit uns grundsätzlich in folgenden Punkten überein: Jegliches Abkommen muss sowohl im Gazastreifen als auch im Westjordanland befolgt werden. Widerstand muss friedlich und ohne Waffen erfolgen. Ein anderer wichtiger gemeinsamer Punkt: Der Konflikt muss in den Grenzen von 1967 beendet werden, und wir wollen Parlamentswahlen am 5. Mai abhalten.”

Das vollständige Interview können Sie an diesem Samstagabend hier bei euronews sehen.