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Bewegung im Syrienkonflikt?


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Bewegung im Syrienkonflikt?

Nach monatelangem Stillstand im Weltsicherheitsrat gibt es Hoffnung in der Syrienkrise. Die westlichen Mächte signalisierten Diskussionsbereitschaft, nachdem Russland und China überraschend einen eigenen Entwurf vorgelegt hatten. Zuvor hatten sie ein gemeinsames Vorgehen der UN gegen das Assad-Regime mit ihrem Veto blockiert.

Der russische Botschafter bei den Vereinten Nationen Vitali Tschurkin forderte die Arabische Liga auf, mit dem syrischen Regime zusammenzuarbeiten, um die Gewalt zu stoppen, um Menschenrechte zu schützen und politische Reformen anzukurbeln.

Doch der russische Entwurf, der die Verantwortung nicht allein beim Assad-Regime sieht, dürfte vielen westlichen Mächten nicht weit genug gehen. Nur eine starke Resolution, die von Russland als langjährigem Verbündeten unterstützt wird, kann die bürgerkriegsähnlichen Zustände in Syrien stoppen, so die Hoffnung im Weltsicherheitsrat.

Die Gewalt dort hat neue Ausmaße erreicht: Angriffe auf die Armee des Assad-Regimes werden immer koordinierter. In Deraa töteten Deserteure 27 Soldaten.

Auf Seiten der Bevölkerung sind in den vergangenen neun Monaten nach Angaben der Vereinten Nationen etwa 5000 Zivilisten getötet worden.

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