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Das Marrakesch Film Festival ehrt Forest Whitaker

- der US-amerikanische Schauspieler und Regisseur kam zusammen mit seiner Frau Keisha Nash und einer seiner Töchter.Jurymitglied Jessica Chastain überreichte Whitaker in Marrakesch den Filmpreis.

Zu internationalem Ruhm gelangte Forest Whitaker durch seine Verkörperung des Jazz-Musikers Charlie Parker in Clint Eastwoods Film “Bird”.In Cannes erhielt er 1988 die Auszeichnung als bester Darsteller, bei den golden Globes wurde er nominiert.Einen Oscar bekam er 2006 für seine Interpretation des ugandischen Diktators Idi Amin in “The Last King of Scotland”.

Mitte der 90er gab Whitaker dann sein Regiedebut.

Doch wie beeinflusst seine Arbeit als Schauspieler seine Riege?

Forest Whitaker:“Ich versuche genau hinzuhören und zu sehen.Wenn man Leute beobachtet, -auch Schauspieler, so bemerkt man manchmal, dass sie kurz davor sind, etwas wirklich geniales zu tun…dann braucht es nur einen kleinen Stupps und schon geschieht es. Nun, DAS ist wohl ein Einfluss aus der Schauspielerei.”

Wolfgang Spindler, Euronews: “It was a pleasure to meet you.”

Whitaker: Nice to meet you too!”

Schon als 20-Jähriger hat er mit Größen wie

Oliver Stone in “Platoon”,- mit Paul Newman und Tom Cruise in “Die Farbe des Geldes” und

zusammen mit Robin Williams die Kriegs-Komödie “Good Morning, Vietnam” gearbeitet.

Withaker brillierte auch 1999 in Jim Jarmuschs “Ghost Dog”

Eine weitere Film-Legende, die in Marrakesch geehrt wurde, war Terry Gillaim – der 71-jährige Brite kann in seinem werk auf ein ganzes Kaleidoskop verschiedener Filme verweisen.

Unvergessen sein Debut mit “Monti Pythons Ritter der Kokosnuss” in den 70ern.

Terry Gilliam: “Ich weiß nicht, ob ich mich entwickelt habe, ich hatte einfach Glück, immer das tun zu können, was ich tun wollte. Das hat meist funktioniert, ohne große Kompromisse eingehen zu müssen. Dafür bin ich dankbar. Ich hatte eben Glück!”

Terry Gilliam hat auch ein paar sehr teure Filme gemacht, dann gab es problematische Produktionen und auch Projekte, die er aufgeben musste, weil einer der Darsteller verstarb.

Sein “Monty Python” Humor hat aber sicher viele Generationen zum Lachen gebracht.

Terry Gilliam:“Irgendwann war ich froh, Monty Python zu entkommen zu sein, weil man da immer witzig sein musste. In meinen Filmen steckt zwar immer noch Komik und komische Elemente, aber ich erzähl ja keine Witze. Ich weiß nichtmal wie man Witze erzählt! Ich mag es, die Welt zu kommentieren, um den Menschen zu zeigen, wie absurd die Welt ist. Dann hab ich einen guten Job gemacht.”

Wolfgang Spindler, Euronews:“Sie haben sehr verschiedene Filme gemacht, sind dabei große Risiken eingegangen und haben auch manch Enttäuschung hinnehmen müssen.”

Terry Gilliam:“So ist das Leben! Oder?? Man muss es von der leichten Seite nehmen.”

Recht hat er: “Always look on the bright side of life”! Selbst wenn einige seiner Filme nicht gerade erfolgreich waren,- wie “Der Baron von Münchhausen” – so genießt Gilliam heute absoluten Kultstatus.

Gilliams Filme weisen diesen unverwechselbaren Charakter auf, seine Art zu fotografieren erkennt man oft auf den ersten Blick: kreiiert er doch meist eine surreale Atmosphäre, eine aus dem Gleichgewicht gekommene Welt.

Ungewöhnliche Kamera-Einstellungen sind eins seiner Markenzeichen – und Pech, ein anderes Markenzeichen seiner Produktionen: starb jüngst doch erst der Schauspieler Heath Ledger in New York bei den Dreharbeiten zu “Das Kabinett des Dr. Parnassus”

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