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Kaum noch Hoffnung für verschollene Flüchtlinge

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Kaum noch Hoffnung für verschollene Flüchtlinge

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Ein überfülltes Boot mit Flüchtlingen ist vor Indonesien gesunken. Mehr als 200 Menschen kamen vermutlich bei dem Unglück ums Leben. 76 weitere konnten bisher gerettet werden. Das marode Schiff war für höchstens 100 Passagiere zugelassen. Überlebenden zu Folge gab es nicht genügend Schwimmwesten.

Für die mehr als 200 Vermissten bestehe kaum noch Hoffnung, teilte die indonesische Küstenwache nach 24 stündiger ergebnisloser Suche mit.

Flüchtlinge aus dem Nahen Osten versuchen oft, über Indonesien nach Australien zu gelangen. Schlepper verlangen für die Passage etwa 2000 Euro pro Person. Es ist keine Seltenheit, dass vollkommen überladene Boote sinken. Beim schwersten Unglück vor etwa zehn Jahren starben mehr als 350 Menschen.