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Philippinen: Zehntausende Menschen nach Taifun obdachlos

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Philippinen: Zehntausende Menschen nach Taifun obdachlos

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Taifun Washi ist mit tödlicher Gewalt über den Süden der Philippinen hinweggefegt, und erst nach und nach wird das ganze Ausmaß der Zerstörung deutlich. 35.000 Menschen verloren ihre Häuser; sie wurden in provisorischen Lagern untergebracht. Die Zahl der Todesopfer, die derzeit bei 650 liegt, kann laut dem Roten Kreuz noch auf mehr als 1000 steigen.

Der Taifun war in der Nacht zum Samstag über die Insel Mindanao 800 Kilometer südlich von Manila hereingebrochen. Heftige Regenfälle ließen Flüsse über die Ufer treten, Straßen und Dörfer wurden überschwemmt, Häuser, Autos und Strommasten fortgerissen. Am Sonntag suchten mancherorts Menschen in verwüsteten Ortschaften nach ihren Besitztümern, aber sie wurden von Schutt- und Geröllmassen behindert, die sich teilweise meterhoch türmen. Hunderte Soldaten, Zivilschutzangehörige und freiwillige Helfer sind im Einsatz – einem Einsatz, der noch viele Tage dauern kann.