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Die Präsidentschaftswahlen in der Demokratischen Republik Kongo sorgen in Belgien nach wie vor für Unruhen. In Brüssel versammelten sich am Samstag Hunderte Demonstranten, um gegen den Sieg von Amtsinhaber Joseph Kabila zu protestieren, den inzwischen auch der Oberste Gerichtshof in Kinshasa als Wahlsieger bestätigt hat. Viele in Belgien lebende Kongolesen jedoch wollen sich damit nicht abfinden. Sie warfen Molotowcocktails auf Polizeiautos und verbrannten Mülltonnen, zahlreiche Schaufensterscheiben wurden zerschmettert. Die Demonstranten fühlen sich betrogen. “Wir wollen zurück in unser Land, wir wollen den Kongo zurück!”, riefen sie.

Der belgische Außenminister Didier Reynders gab bekannt, er werde wegen der Unklarheiten rund um die Wahlen nicht an Kabilas Amtseinführung am kommenden Dienstag teilnehmen. Reynders erklärte, er bedauere, dass der Oberste Gerichtshof keine genauere und kritischere Prüfung der Wahlergebnisse vorgenommen habe.

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