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Besorgnis in der region nach Tod von Kim Jong-Il

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Besorgnis in der region nach Tod von Kim Jong-Il

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Kaum ein Land fühlt sich von Nordkorea so bedroht wie Japan. Entsprechend besorgt wird dort die Entwicklung verfolgt. Der japanische Regierungschef Yoshihiko Noda erklärte, sein Land müsse sicher gehen können, dass der Machtwechsel “keine negativen Auswirkungen auf Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel habe.”

China reagiert mit einer Mischung aus sozialistisch-brüderlicher Trauer und heimlicher Sorge um die Stabilität an mehr als tausend Kilometern Grenze.

Der Sprecher des Außenministeriums betonte die Absicht, “weiterhin gemeinsam positive Beiträge zu leisten zur Vertiefung der traditionellen Freundschaft beider Parteien, Regierungen und Völker und zur Bewahrung des Friedens und der Stabilität auf der koreanischen Halbinsel und in der Region.”

Ganz anders die Reaktionen bei den verfeindeten Brüdern in Süd-Korea. Nach völkerrechtlichen Regeln befinden sich beide Staaten ja immer noch im Krieg. Der süd-koreanische Demonstrant Choo Seon-Hee freut sich über den Tod von Kim Jong-Il, der, so wörtlich: “…viele Nordkoreaner hat verhungern lassen, der für den verbrecherischen Überfall auf das südkoreanische Schiff im März 2010 verantwortlich ist…”

Die Regierung Südkoreas hat ihre Streitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt.

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