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Draghi: "Der Euro ist stabil und unumkehrbar"

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Draghi: "Der Euro ist stabil und unumkehrbar"

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EZB-Chef Mario Draghi hat sich vor dem Europaparlament in Brüssel mit klaren Worten für den Euro in die Bresche geworfen. Er lobte die Beschlüsse vom EU-Gipfel zur Schaffung einer Fiskalunion mit Schuldenbremsen und er erteilte Katastrophenszenarien ebenso eine Absage wie der Vorstellung, der Euro werde in Teilen wieder durch Vorgänger-Währungen ersetzt.

Er sagte: “Ich zweifle in keinster Weise an der Stärke des Euro, an seiner Dauerhaftigkeit und an seiner Unumkehrbarkeit. Wir sollten nicht vergessen, dass dies einer der Schlüsselbegriffe im Vertrag von Maastricht war: die Unumkehrbarkeit der Einheitswährung.”

Zuvor hatte Draghi mit Aussagen, die Finanzaussicht in der Eurozone sei unsicher, die Märkte in den Keller geschickt. Auch hatte er Hoffnungen gedämpft, Geschäftsbanken würden weiterhin großflächig Krisenstaatsanleihen kaufen. Forderungen, die EZB solle die Gelddruckmaschine anwerfen, wies er zurück. Das sei kontraproduktiv, so der Zentralbankchef. Außerdem sei der EZB sei laut EU-Verträgen eine Staatsfinanzierung verboten.