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Kaum Hoffnung auf Überlebende nach Bohrinsel-Unglück

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Kaum Hoffnung auf Überlebende nach Bohrinsel-Unglück

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Nach dem Untergang einer russischen Bohrinsel gibt es wenig Hoffnung, weitere Überlebende zu finden. Fünf Meter hohe Wellen und Minusgrade lassen den Opfern der Havarie kaum noch eine Chance. Meldungen, man habe ein Rettungsfloß mit gut einem Dutzend Menschen gesichtet, wurden später wieder dementiert.

14 Menschen waren nach dem Unglück am Sonntag gerettet worden, 16 Leichen wurden geborgen. Damit fehlte von mehr als dreißig weiteren Menschen, die sich ebenfalls auf der Plattform vor der russischen Küste befunden hatten, an diesem Morgen jede Spur.

Die Bohrinsel war auf dem Weg nach Sachalin gewesen, als Eis und Wellen Luken beschädigten und sie binnen etwa 20 Minuten sinken ließen. Die Generalstaatsanwaltschaft leitete Ermittlungen gegen den Kapitän des Eisbrechers ein, der die Plattform trotz Sturmwarnung abschleppte. Die Mannschaft habe keine Zeit für eine koordinierte Rettung gehabt, erklärten die Behörden.