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Nordkorea trauert um den "geliebten Führer"


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Nordkorea trauert um den "geliebten Führer"

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Il ist tot. Er starb bereits am Samstag im Alter von 69 Jahren.

Er sei in Folge körperlicher Ermüdung während einer Zugfahrt gestorben, meldete das staatliche Fernsehen in den frühen Morgenstunden, die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA sprach hingegen von einem Herzinfarkt.

Kims Gesundheit galt schon seit einem vermuteten Schlaganfall vor drei Jahren als angeschlagen. Er hatte im vergangenen Jahr angefangen, seine Nachfolge zu regeln und wichtige Ämter an seinen jüngsten Sohn Kim Jong Un vergeben. Dieser ist erst Ende Zwanzig. Die nordkoreanischen Medien bezeichneten ihn als “großen Nachfolger”, ein weiterer Hinweis darauf, dass die Machtübergabe geregelt ist.

Fernsehbilder zeigten ein Volk in Trauer. Siebzehn Jahre lang hatte Kim Jong Il den Staat gelenkt, unter seiner Herrschaft litt Nordkorea unter Hunger und Wirtschaftskrise, baute aber entgegen allen Appellen des Auslands sein Atomprogramm aus.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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